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18.09.2010 - 19.09.2010 | 10.00
"WÖLFISCH FÜR HUNDEHALTER "
Zoo und Tierpark
Zoo und Tierparks
Vier PFOTEN: Bundesministerin Ilse Aigner unter Druck
Hamburg, 23.03.09: Heute hat der Münchener Kreisverwaltungsausschuss den Prüfauftrag für eine Positivliste für Zirkustiere erteilt. Danach sollen Zirkusse mit exotischen Wildtieren in Zukunft nicht mehr auf städtischen Flächen gastieren dürfen. Das Kreisverwaltungs-Referat muss nun die Umsetzung des Beschlusses prüfen. „Heute setzt die Heimatstadt von Circus Krone ein klares Zeichen für den Tierschutz", begrüßt VIER PFOTEN Wildtierexperte Thomas Pietsch die Entscheidung. „Die Münchener Entscheidung setzt Bundesministerin Ilse Aigner unter Druck." Ihr zuständiges Verbraucherministerium weigert sich seit Jahren, ein von den Ländern gefordertes Wildtierverbot umzusetzen.
Mit dem heutigen Beschluss folgt München anderen Städten, denn auch Heidelberg, Kassel, Köln oder Schwerin schränken Zirkus-Gastspiele mit Wildtieren bereits ein. Vor wenigen Wochen hat zum Beispiel Kassel beschlossen, dass Zirkusbetriebe mit Wildtieren wie Elefanten, Tiger oder Giraffen ab 2010 keinen öffentlichen Platz für Gastspiele mehr erhalten. „Das klare Signal aus ihrer bayerischen Heimat sollte Ministerin Aigner überzeugen, ein längst überfälliges Wildtierverbot endlich umzusetzen" sagt Pietsch.
Der in München ansässige Circus Krone wäre bei Auftritten auf Privatgrund von der neuen Regelung nicht betroffen. Unbeirrt setzt das Unternehmen weiter auf exotische Tiere. Anfang 2009 übernahm Circus Krone als neue Attraktion den Nashornbullen Tsavo vom Circus Barum. Die Zirkushaltung von Nashörnern wird in den für Deutschland maßgeblichen Zirkus-Leitlinien abgelehnt, da Nashörner äußerst sensibel auf Stress, Transporte und Veränderungen in ihrer vertrauten Umgebung reagieren. Nach Ansicht der Autoren ist dem Bewegungsbedürfnis der Tiere sowie der Forderung nach einer artgerechten Gehegestruktur unter Zirkusbedingungen kaum Rechnung zu tragen. Unter Zirkusbedingungen soll dem Nashorn Tsavo ein Außengehege von 125 Quadratmetern ausreichen, der Weltzooverband hingegen empfiehlt für ein Nashornpaar eine Fläche von 1000 Quadratmetern.
Presserückfragen an VIER PFOTEN:
Thomas Pietsch, Kampagnenleiter Wildtiere Tel: 040-399 249 30 mobil: 0171 4910784
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Neu auf der animal public Homepage: Karins Kolumne
09.10.2008 animal public e.V. / Postfach 11 01 21 / 40501 Düsseldorf
Kleines Gehege und Verhaltensstörungen: Knut leidet auf dem Abstellgleis
Peta Deutschland e.V. kritisiert Haltungsbedingungen von Knut Stand: 16. September 2008
Kontakt: Frank Albrecht, Tel. 07156/ 178 28 35
Aktualisiert (Donnerstag, den 02. Oktober 2008 um 11:35 Uhr) Tierpark Berlin: Babyelefant brutal verprügelt
PETA Deutschland e.V. fordert personelle Konsequenzen / Video liegt vor
Stand: 3. September 2008 Kontakt: Frank Albrecht, Tel. 07156/ 178 28 35
Gerlingen – Hunderte von Besuchern des Tierpark Berlin, darunter viele Kinder, mussten am vergangenen Freitag mit ansehen, wie ein Elefantenwärter ausrastete und mit äußerster Brutalität ein Elefantenbaby mit harten Schlägen ins Gesicht und auf den Körper regelrecht verprügelte. PETA Deutschland e.V. kritisiert auf das Schärfste diesen Akt von Tierquälerei und fordert personelle Konsequenzen.
Aktualisiert (Dienstag, den 23. September 2008 um 13:50 Uhr) Erbarmungswürdige Gefängnisse
Entgegen ihrer vorgegebenen Besorgnis um die Tiere sind Zoos doch nicht mehr als "Sammlungen" interessanter "Gegenstände" und nicht etwa Zufluchtsstätten oder auch nur annähernd „natürliche“ Lebensräume. Zoos lehren die Menschen, dass es akzeptabel ist, Tiere in Gefangenschaft weit weg von ihrer Heimat zu halten, sie der Langeweile, Beengtheit, Einsamkeit und damit ihrer sozialen Verwahrlosung auszusetzen.
Stand: Januar 2008
Dazu meint Virginia McKenna, der Star des Filmklassikers "Born Free", die jetzt aktiv Kampagnen zugunsten von Tieren in Gefangenschaft unterstützt: "Die Traurigkeit der Zoos verfolgt mich. Die nutzlose Existenz der Tiere. Für die nur vier Stunden, die wir uns vielleicht in einem Zoo aufhalten, müssen die Tiere vier oder vierzehn Jahre oder vielleicht sogar noch länger dort sein - und wenn nicht in demselben Zoo, dann vielleicht in einem anderen - Tag und Nacht, Sommer wie Winter.... Das hat nichts mit beschützen zu tun und schon gar nichts mit Bildung. Nein, es ist "Unterhaltung". Nicht etwa Komödie, sondern Tragödie." (1)
Lebenslänglich ohne Bewährung
Zoos gibt es in allen Größen und Qualitäten: von Parks ohne Käfige bis hin zu kleinen, drittklassigen Zoos mit Zement- und Betonplatten und Eisengittern. Je größer der Zoo und die Zahl und Artenvielfalt seiner Tiere, umso mehr kostet die qualifizierte Versorgung derselben. Obwohl die jährliche Zahl der Zoobesucher in Mitteleuropa längst die 100-Millionen-Marke überschritten hat (2), machen die meisten Zoos Verluste und sind daher gezwungen, Kosten einzusparen, was dazu führt, dass Tiere verkauft werden. Oder sie bieten zusätzlich irgendwelche Vorstellungen mit Zaubertricks an, um Publikum anzulocken, es gibt Streichelzoos und Pony Reiten. Für Zoobetreiber kommt Profit in der Regel vor dem Wohlbefinden der Tiere. Tiere werden nachgezüchtet, weil Babys Besucher anlocken, weniger „attraktive“, meist ältere Tiere hingegen werden abgegeben, getauscht, verkauft oder geschlachtet
Aktualisiert (Sonntag, den 22. März 2009 um 16:34 Uhr) Erst Knut und jetzt Flocke: Wie ergeht es den Tieren in Zoos wirklich?
Aktualisiert (Sonntag, den 22. März 2009 um 16:44 Uhr) |




