DVD-empfehlungen
Al Gore: Eine unbequeme Wahrheit
Eine unbequeme Wahrheit könnte sich angesichts dessen, dass das Schicksal unseres Planeten zweifellos auf dem Spiel steht, als eine der wichtigsten und vorausschauendsten Dokumentationen aller Zeiten erweisen. Al Gore, der sich spaßeshalber selbst als "ehemaliger gewählter Präsident" bezeichnet, empfand - wie schon oft in seiner politischen Karriere - ein persönliches Bedürfnis, Aufmerksamkeit auf die wachsende Krise angesichts der globalen Erwärmung zu lenken, und diese mitreißende Dokumentation ist im Grunde genommen eine (vom erfahrenen Fernsehregisseur Davis Guggenheim) abgefilmte Version des PowerPoint-Vortrags, den Gore (laut seiner eigenen Schätzung über tausendmal) vor interessiertem Publikum auf aller Welt gehalten hat.
Aktualisiert (Dienstag, den 03. Februar 2009 um 15:52 Uhr)
Curt Johnson: Your Mommy Kills Animals
Inspiriert von einer Warnmeldung des FBI, macht sich Regisseur Curt Johnson auf die Suche nach der freien Grenzlinie, zwischen freier Meinungsäußerung und Terrorismus. Er interviewt kampfbereite Aktivisten und deren Opfer. Er beleuchtet die kontroversen Aktionen der Animal Liberation Front. Er begleitet den SHAC 7 (Stop Huntingdon Animal Cruelty) Gerichtsprozess und bringt überraschende Fakten über PeTA (People for the Ethical Treatment of Animals) ans Licht.
Indem Curt Johnson sowohl den Vertretern der Tierrechtsbewegung Unterstützung gewährt als auch Pelzfarmern und Wissenschaftlern ihre Standpunkte zugesteht und sich nicht scheut, leidenschaftliche Ideologien zuzulassen, entsteht ein umfassendes Bild über ein kontroverses Thema. Deine Mutter tötet Tiere! Ein Dokumentarfilm über radikale Retter
Curt Johnsons neuer Film über den Kampf von Tierschützern in Amerika – und warum einige von ihnen vom FBI verfolgt und selbst als Verbrecher angezeigt werden.
So löblich ihr Job doch ist: Sie können einem ganz schön auf den Senkel gehen, die jungen Leute in grün auf der Straße, die einem von wichtigen Mitgliedschaften im Tierschutz-Club erzählen wollen. Man umtänzelt sie, geht im Slalom an ihnen vorbei und schenkt ihnen dabei normalerweise kaum mehr Aufmerksamkeit als den anderen Street-Promotern, die an sich viel belangloseres Zeug wie Fitness-Studio- und Frauenzeitungs-Abonnements oder noch Schlimmeres loswerden wollen. Die Tierrechtler finden’s nicht ungewöhnlich, dass sie so gut es geht ignoriert, sie geradezu links liegen lässt. Hat ja auch keiner mehr Zeit heutzutage, weder für den Tierschutz-Club noch für ein Schwätzchen mit Fremden über Walfang und Tierlabore. Manche Aktivisten allerdings haben das freundliche Anquatschen in der Fußgängerzone mittlerweile frustriert hinter sich gelassen und neue, radikalere Methoden für den Tierschutz entwickelt. ...
Quelle: Süddeutsche Zeitung - Blog: jetzt.de
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Eine unbequeme Wahrheit könnte sich angesichts dessen, dass das Schicksal unseres Planeten zweifellos auf dem Spiel steht, als eine der wichtigsten und vorausschauendsten Dokumentationen aller Zeiten erweisen. Al Gore, der sich spaßeshalber selbst als "ehemaliger gewählter Präsident" bezeichnet, empfand - wie schon oft in seiner politischen Karriere - ein persönliches Bedürfnis, Aufmerksamkeit auf die wachsende Krise angesichts der globalen Erwärmung zu lenken, und diese mitreißende Dokumentation ist im Grunde genommen eine (vom erfahrenen Fernsehregisseur Davis Guggenheim) abgefilmte Version des PowerPoint-Vortrags, den Gore (laut seiner eigenen Schätzung über tausendmal) vor interessiertem Publikum auf aller Welt gehalten hat.




